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1999 - Gedenkzüge auf allen Strecken 7 Märsche von Dachau bis Waakirchen, | |||||||||||||||||||||||||||||
Am ersten Würmtaler Gedenkzug von 1998 nahmen engagierte Persönlichkeiten aus Gemeinden von anderen Strecken des Todesmarsches von Dachau teil. In der Euphorie dieses ermutigenden Anfangserfolg diskutierten wir mit Otto-Ernst Holthaus aus Wolfratshausen und Elisabeth Voigt aus Bad Tölz die Möglichkeit, auf allen Strecken von Todesmärschen des KZ-Komplexes Dachau Gedenkzüge zu organisieren. Aus dem euphorischen Gespräch wurde ein Jahr später ein großartiges Gemeinschaftsprojekt, an dem mehrere Bürgerinitiativen teilnahmen, die von Friedrich Schreiber ("Nordgruppe") und Otto-Ernst Holthaus und Elisabeth Voigt ("Südgruppe") inspiriert und koordiniert wurden. 1. Die vier Bürgerinitiativen der "Nordgruppe" organisierten am 1. Mai 1999 Gedenkzüge auf folgenden Strecken:
2. Die "Südgruppe" organisierte am 2. Mai 1999 durch eine zentrale Planung zwei Arten von Gedenkaktivitäten:
Viele ehemalige KZ-Häftlinge aus Israel und aus Polen nahmen an den Gedenkzügen und der Abschlussfeier teil. Das Großprojekt Gedenkzüge 1999 wurde durch Vortragsveranstaltungen in den Ausgangs- bzw. Zielorten Dachau, Gauting, Starnberg und Wolfratshausen vorbereitet. Zu Wort kamen überlebende Häftlinge wie Uri Chanoch, Zwi Katz und Abba Naor sowie angesehene Persönlichkeiten aus der deutschen Gedenkarbeit wie Dr. Hans-Jochen Vogel, Gründungsvorsitzender des Vereins "Gegen Vergessen – Für Demokratie". Die Presse berichtete sehr ausführlich vor und nach diesen Gedenkveranstaltungen Auf Planung und Durchführung der einzelnen Gedenkveranstaltungen weisen wir – entsprechend der Gestaltung durch örtliche Bürgerschaften – unter folgenden Stichworten hin: Dachau, Würmtal, Starnberg, Wolfratshausen, Mühldorf, Veranstaltungen. Hierbei ist zu beachten, dass alle Aktivitäten der "Südgruppe" (von Grünwald und Wolfratshausen über Bad Tölz bis Waakirchen) unter dem Stichwort Wolfratshausen aufgeführt sind. |