Gedenkzüge 2000 bis 2004

Die Leistung des Jahres 1999 mit zehn Gedenkzügen zwischen Dachau und Waakirchen, in Kaufering/Landsberg und Mühldorf/ Ampfing führte im nächsten Jahr zu vier schönen Erfolgen: in Dachau, Karlsfeld, München-Obermenzing und Starnberg errichteten Städte und Gemeinden vier neue Mahnmale und schlossen damit die Kette von 19 Pilgrim-Denkmälern in allen Städten und Gemeinden zwischen Dachau und Waakirchen.

Die große Anstrengung von 1999 konnte in den folgenden Jahren aus finanziellen und organisatorischen Gründen nicht wiederholt werden. Doch die Würmtaler Bürgerinitiative "Gedenken Todesmarsch von Dachau" beschloss, ihren Gedenkzug nicht nur im folgenden Jahr 2000, sondern in jedem Jahr zu organisieren. Er sollte eine Tradition werden und es wurde eine lebendige Tradition - getreu unseren Mottos Mahnmale lebendig machen und Den Stab der Erinnerung an die Jugend weitergeben und getreu unserem Organisationsmodell. Vor allem die verstärkte Mitarbeit der Gymnasien durch Lehrer und Schüler und die aktive Mitwirkung unserer Bürgermeister ermunterten uns.

Besonders erfreulich war die Teilnahme von Überlebenden mit ihren Familien. Zwi Katz mit Frau Esther, Tochter , Sohn Hagai und Enkel Amir. Unser schönstes Erlebnis: In der Evangelischen Kirche Stockdorf feierten wir die Publikation von Zwis Buch Von den Ufen der Memel ins Ungewisse. Der Text war in den Würmtaler Gymnasien entstanden.

Wir dokumentieren mit Fotos, Plakate und Presseartikel unsere Gedenkarbeit in den Jahren 2000 bis 2004. Dem Gedenkzug von 2005 mit besonders starker Teilnahme von Überlebenden und ihren Familien und mit neuen Inhalten ist unter Gedenkzug 2005 eine eigene Kategorie gewidmet.