Dachau - Dachauer Aktionsbündnis "Gedenken Todesmarsch von Dachau"

Der Dachauer Gedenkzug 1999 fand am Samstag, den 1. Mai auf der Strecke von der KZ Gedenkstätte Dachau über Karlsfeld, Allach, Unter- und Obermenzing bis zum Bahnhofplatz Pasing statt. An den zwei Mahnmalen in Allach und München-Pasing wurden Worte des Gedenkens gesprochen. Den Gedenkzug leitete Herr Kreiskatholikenrat Jais.

Folgende Unterlagen dokumentieren diesen Gedenkzug:

  • Plakat
Plakat des Gedenkzuges 1999 in Dachau
  • Protokoll des Dachauer Aktionsbündnisses "Erinnerung an den Todesmarsch von Dachau"
Sitzungsprotokoll, Seite 1 Sitzungsprotokoll, Seite 2 Sitzungsprotokoll, Seite 3
  • Presse
Zeitungsartikel aus der SZ zum Gedenkmarsch Zeitungsartikel aus dem Münschen Kirchenblatt zum Gedenkmarsch
  • Fotos
Primor und Friedrich Schreiber in der KZ-Gedenkstätte Dachau Gedenkfeier an der ersten Etappe Gedenkfeier an der ersten Etappe
Frau Scriba mit Walther Joelsen Helga König, Leiterin der Etappe von Allach bis Pasing. Überkonfessionelle Andacht vor der Blutenburg in Obermenzing
Helga König und Uri Chanoch Primor (israelischer Botschafter a.D.) in der KZ-Gedenkstätte Dachau Gedenkzug 1999 in Dachau

Texte zu Fotos

  1. Den ersten Gedenkzug unserer zehn Erinnerungsmärsche des Jahres 1999, den Weg vom ehemaligen Dachauer KZ bis München-Pasing, führe Avi Primor an. Mit ihm in der KZ-Gedenkstätte deren Leiterin, Dr. Barbara Distel, Helga König, die Mitveranstalterin dieses Gedenkzugs und Uri Chanoch. Der Präsident der Vereinigung der Überlebenden der Außenlager Landsberg/Kaufering des KZ Dachau.
  2. Primor und Friedrich Schreiber, Organisator der vier "Nordmärsche" von Dachau bis Wolfratshausen, nach einer Minute der Besinnung vor dem Häftlingsdenkmal.
  3. Gedenkfeier an der ersten Etappe: Uri Chanoch und Dr. Evelyn Scriba vor dem Allacher Mahnmal.
  4. Frau Scriba mit Walther Joelsen, einem Zeitzeugen der Naziverfolgung.
  5. Helga König, Leiterin der Etappe von Allach bis Pasing.
  6. Überkonfessionelle Andacht vor der Blutenburg in Obermenzing, wo zwei Jahre später ein Mahnmal errichtet werden sollte.
  7. Helga König und Uri Chanoch danken den Teilnehmern, die die lange Strecke mit ihnen gegangen sind. Die Häftlinge von Dachau mussten in der Nacht vom 26. auf den 27. April 1945 noch viel länger und weiter marschieren - bis kurz vor Starnberg.