Projekt "Gedenkmarsch Söhne und Enkel"

Sinn und Ziel dieses Projekts war es, die Möglichkeit zu prüfen und gegebenenfalls zu unterstützen, dass Söhne, Töchter und Enkel von Überlebenden ihrer Väter und Großväter auf den Strecken der Todesmärsche vom Außenlager-Komplex Landsberg/Kaufering über das KZ Dachau bis Waakirchen, dem Ort der Befreiung, gedenken.

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Projekt "Kampf gegen Rechtsradikalismus"

Dieses Projekt resultiert aus einer Einladung des Landesbischofs der Evangelischen Kirche in Bayern an den Vorsitzenden von "Gedenken im Würmtal", aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Mobilisierung der Bürgerschaft das "Bayerische Bündnis für Toleranz, Demokratie und Schutz der Menschenwürde" beratend zu unterstützen. Dem "Bayerischen Bündnis" gehören neben Landesbischof und Kardinal, Ministerpräsident, Innen- und Kultusminister des Freistaats zahlreiche Repräsentanten bayerischer Spitzenorganisationen an.

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Projekt "Planegg unterm Hakenkreuz"

"Spurensuche Planegg unterm Hakenkreuz" ist als Kooperationsprojekt konzipiert, das vom Verein "Gedenken im Würmtal", dem Planegger Feodor-Lynen-Gymnasium (Fachbereich Geschichte) und der Gemeinde Planegg (Archiv) getragen wird. Die Nachforschungen sollten von Schülern des Leistungskurses Geschichte des FLG angestellt werden, durch Facharbeiten über Teilaspekte wie "Nazi-Herrschaft in Planegg", "Unterdrückung, Verfolgung und Widerstand in Planegg" sowie "Suche nach Zeitzeugen der Todesmärsche durch Planegg" - unter aktiver und kooperativer Mitwirkung des Archivs der Gemeinde Planegg und den Impulsgebern des Vereins "Gedenken im Würmtal." Ein solches Kooperationsprojekt wäre eine sehr überzeugende Verwirklichung des Mottos unserer Gedenkzüge: "Den Stab der Erinnerung an die Jugend weitergeben".

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Projekt "Internetseite"

"Todesmarsch von Dachau - Erinnern, Forschen, Gedenken"

Neben unserem im Jahre 1998 begonnenen Kernprojekt, den Würmtaler Gedenkzüge zur Erinnerung an den Todesmarsch von Dachau, ist unsere Internet-Seite "Todesmarsch von Dachau - Erinnern, Forschen, Gedenken" (www.gz-tm-dachau.de) in allen Phasen von Verbesserung und Ergänzung nicht nur unser ältestes Projekt, sondern vor allem auch die bei weitem arbeits- und zeitaufwendigste Aktivität.

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6. März 2010 - KZ Auschwitz-Birkenau: Rosen aus dem Würmtal

Gautinger Student von "Gedenken im Würmtal e.V." ehrt Angehörige Überlebender des KZ Kaufering

Als Martin Schmid, 24 Jahre junger Bürger der Würmtal-Gemeinde Gauting bei München und Student am Europa-Kolleg Brügge, mit 56 Studienkollegen die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau betrat, fühlte und dachte er nicht wie die meisten Menschen, die diese größte Ermordungsstätte des Nazi-Regimes von Hitler und Himmler besuchen. Er hatte ganz bestimmte Namen und Schicksale von Ermordeten und Überlebenden vor Augen, als er das Tor mit dem Hauptgleis durchschritt, das in millionenfachen Tod führte, als er sah, wie die Gleise sich wie zu einem Güterbahnhof verzweigten. Aber er wusste, dass dies kein Warenumschlagplatz, sondern Endstation war für bis zu zwei Millionen meist jüdische Menschen aus allen deutsch besetzten Ländern. Mit Gebrüll und Schlägen wurden sie aus voll gepferchten Viehwaggons heraus getrieben, mussten auf die berüchtigte "Rampe" herunterspringen, die gar keine Rampe war, keine erhöhte Ladefläche, sondern ein breiter und langgezogener Kiesplatz, auf dem Tausende wie eine Viehherde zusammengetrieben wurden, dann von SS-Ärzten wie Dr. Mengele mit eiskalter Handbewegung auseinanderselektiert: in todgeweihte Alte, Kinder und Kranke und in Männer und Frauen, die der SS-Arzt als arbeitsfähig einschätzte, deren Kräfte nach Meinung der SS noch einige Monate durch Zwangsarbeit verwertet werden konnten. Dieses SS-Programm "Vernichtung durch Arbeit" überlebten Martin Schmids jüdische Freunde Chaim, Max, Mordechai und Peter. Der Tod ihrer Familien im Gas von Auschwitz motivierte ihn zu einer würdevollen Geste.

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Projekt "Totengedenken im Jüdischen Friedhof von Gauting"

Dieses Projekt ist sozusagen ein partielles Folgeprojekt aus dem Gesamtprogramm "Blick-Wechsel Christen und Juden" der Evangelischen Waldkirche Planegg vom 9.-25.9.2007.

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